Ein gelungenes Wochenende mit viel Teamgeist, guter Planung und unvergesslichen Eindrücken.
Am Samstag, den 2. August 2026, machten sich Joana, Martin, Holger und Astrid auf den Weg nach Fehmarn. Ursprünglich waren für das Wochenende jeweils zwei Tauchgänge am Samstag und Sonntag geplant. Aufgrund einer kurzfristigen privaten Situation verzögerte sich die Anreise von Joana und Martin, sodass die geplanten Samstagstauchgänge nicht stattfinden konnten.
Holger und Astrid nutzten die Gelegenheit und unternahmen einen Tauchgang am Südstrand von Fehmarn. Am Samstagabend traf sich die gesamte Gruppe schließlich im Yachthafen Burgtiefe, wo gemeinsam das Boot geslippt wurde. Anschließend wurde die Unterkunft bezogen und bei einem gemeinsamen Abendessen der Ablauf für den nächsten Tag bis ins Detail geplant.
Der Sonntag begann bereits um 8:00 Uhr am Yachthafen. Nach dem Beladen des Bootes und den letzten Vorbereitungen ging es gegen 9:00 Uhr hinaus auf die Ostsee.
Erstes Ziel war das etwa 15 Seemeilen entferne Wrack der Jesper Hansen in der Mecklenburger Bucht. Nach einer rund eineinviertelstündigen Überfahrt erwartete uns ein beeindruckendes Wrack in etwa 25 Metern Tiefe. Das Schiff steht noch aufrecht auf dem Meeresgrund und begeistert mit seinen großen Aufbauten, die dicht mit Seenelken bewachsen sind. Getaucht wurde in zwei Wellen, sodass alle ausreichend Zeit hatten, das Wrack in Ruhe zu erkunden.







Anschließend führte uns eine etwa 45-minütige Fahrt zum zweiten Tauchplatz, dem Wrack des Fischkutters Heimwärts. Auch dieses Wrack liegt in rund 22 Metern Tiefe und beeindruckt mit zahlreichen gut erhaltenen Details. Besonders die große Netzwinde lässt die frühere Nutzung des Schiffes noch gut erkennen. Auch hier erfolgte der Tauchgang in zwei Wellen.




Nach zwei gelungenen Wracktauchgängen ging es zurück nach Burgtiefe. Gemeinsam wurde das Boot entladen, ausgeslippt und der Tauchtag bei einer Nachbesprechung Revue passieren gelassen. Besonders erfreulich: Trotz des straffen Programms lagen wir am Ende lediglich fünf Minuten hinter unserem zuvor erstellten Zeitplan. Verantwortlich dafür war lediglich die Warteschlange an der Sliprampe.
Die beiden Wracks haben bei allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es war ein rundum gelungener Tauchtag mit faszinierenden Unterwasserlandschaften, guter Teamarbeit und vielen schönen Erlebnissen. Eines steht bereits fest: Diese Wracks werden wir ganz sicher wieder besuchen.